Was ist Bürgerjournalismus

partizipativer Journalismus

Was genau ist partizipativer Journalismus?

Bürgerjournalismus oder Graswurzeljournalismus

Partizipativer Journalismus bezeichnet die aktive Beteiligung von Bürgern oder Gruppen von Bürgern an der Erstellung von Nachrichten und Informationen.
Dabei nehmen sie eine Rolle in der Recherche, Analyse, Berichterstattung und Verbreitung von Nachrichten ein. Mit dem Ziel, unabhängige, verlässliche, genaue, ausführliche und relevante Informationen zu liefern, die für eine funktionierende Demokratie unerlässlich sind.
Im Gegensatz zum traditionellen Journalismus, der von professionellen Journalisten betrieben wird, ist beim partizipativen Journalismus jeder dazu aufgerufen, sich aktiv an der Produktion von Nachrichteninhalten zu beteiligen. Um somit seine Stimme und Perspektive in den öffentlichen Diskurs einzubringen.

Definition von Shayne Brow & Chris Willis.

Eine Definition für partizipativen Journalismus von Shayne Bowman und Chris Willis lautet übersetzt: „Partizipativer Journalismus ist die Tätigkeit eines Bürgers oder einer Gruppe von Bürgern, die eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysieren sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einnehmen. Ziel dieser Partizipation ist die Bereitstellung von unabhängigen, verlässlichen, genauen, ausführlichen und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt.“

Shayne Bowman, Chris Willis: We Media – How audiences are shaping the future of news and information. Juli 2003, S. 9/wiki/Graswurzel-Journalismus#Definition

Auszug erklärung Bürgerjournalismus Uni Trier

Bürgerjournalismus, auch genannt: partizipativer Journalismus, Graswurzel-Journalismus, Journalismus 2.0 und Peer-to-Peer-Journalismus.

Grob umschrieben bezeichnet der Begriff die Handlung eines Bürgers, der eine aktive Rolle im Prozess des Sammelns, Berichten, Analysieren und der Verbreitung von Informationen und Nachrichten übernimmt.

Die Inhalte werden als UGC (User Generated Content – Benutzergenerierter Inhalt) bezeichnet.
Die Absicht dieser Teilnahme liegt darin, unabhängige, glaubwürdige, zuverlässige, akkurate und breit gefächerte Informationen einer breiten Masse bereitzustellen.

Jeder Mensch hat das Bedürfnis anderen etwas mitzuteilen.

Tat man dies früher auf dem „altmodischen“ Weg des Briefes oder später dann per E-Mail, so hat man heute die Möglichkeit, sein Wissen unter anderem in einem Weblog zu verbreiten. Wem diese Art noch nicht öffentlich genug ist, hat in der Funktion des Bürgerjournalisten auch als Privatpersonen die Chance, als sogenannter „Leser-Reporter“ per Foto, SMS, oder Fax seine Informationen im Internet oder bei Zeitungen zu veröffentlichen.

Der Bürgerjournalismus im allgemeinen verbreitet sich im Internet via E-Mail, Chat, Message Boards, Foren und Weblogs.

Definition Bürgerjournalismus – weiter lesen / Quelle:
http://wellman.uni-trier.de/index.php?title=Bürgerjournalismus