Zum Tag des Lokaljournalismus zeigen wir, wie Vereine mit weniger Aufwand mehr Öffentlichkeit erreichen können
Viele Vereine sind längst online aktiv. Sie pflegen Webseiten, posten in sozialen Netzwerken und berichten über aktuelle Entwicklungen.
Doch oft fehlt die Zeit, Inhalte regelmäßig aufzubereiten. Beiträge erreichen meist nur die eigene Community – und bleiben darüber hinaus kaum sichtbar. Die Reichweite bleibt begrenzt, während zusätzlicher Aufwand schnell zur zeitlichen Belastung wird.
Am heutigen Tag des Lokaljournalismus rückt die Bedeutung lokaler Berichterstattung besonders in den Fokus. Gleichzeitig wird deutlich, wie sehr sich Strukturen und Rahmenbedingungen verändert haben – und dass neue Wege nötig sind, um Themen vor Ort sichtbar zu machen.
Für Vereine bedeutet das vor allem: Sichtbarkeit entsteht heute oft nicht mehr von allein.
Genau hier setzt die „Vereins-Pressewerkstatt“ an.
Der Ansatz ist einfach: Mit weniger Aufwand deutlich mehr Menschen erreichen – ohne zusätzlichen Stress im Vereinsalltag.
Warum Social Media allein oft nicht reicht
Während Social Media vor allem die eigene Community erreicht, bleibt der Zugang zur breiteren Öffentlichkeit oft aus.
Pressemeldungen werden zwar verschickt, doch kleinere Redaktionen, fehlende Ansprechpartner und weniger Vor-Ort-Termine führen dazu, dass viele Themen nicht mehr aufgegriffen werden.
Gleichzeitig fehlt oft auch die Zeit, Inhalte so aufzubereiten, dass sie auch unabhängig davon sichtbar werden.
Die Folge: Engagement findet statt – wird aber kaum gesehen.
Eine Lösung, die Arbeit reduziert
Die Vereins-Pressewerkstatt zeigt, wie sich Inhalte effizient nutzen lassen.
Aus wenigen Stichpunkten entsteht ein fertiger Beitrag, der vielseitig eingesetzt werden kann. Bilder lassen sich unkompliziert ergänzen.
Viele Teilnehmer erstellen erste Beiträge bereits in überschaubarer Zeit – ohne Vorkenntnisse und ohne zusätzliche Tools.
Nach dem Absenden werden die Beiträge zunächst als Entwurf im System gespeichert und von der Redaktion geprüft und freigegeben. So ist sichergestellt, dass Inhalte verständlich, korrekt und veröffentlichungsreif sind – auch ohne Erfahrung in der Pressearbeit.
Der fertige Inhalt wird anschließend über mehrere Kanäle verbreitet. Er erscheint auf der Plattform von Be-The.News und – im Bereich Vereinsnews – auch im Magazin von Verein-Net.de. Zusätzlich wird er automatisch über die Social-Media-Profile des Bürgerjournalisten e. V. geteilt.

Außerdem lässt sich der Artikel einfach in die eigene Vereinswebseite einbinden. Wird der Link in den eigenen Social-Media-Kanälen geteilt, entsteht automatisch eine ansprechende Vorschau mit Überschrift, Textauszug und Bild.
Darüber hinaus kann der Beitrag nach Veröffentlichung auf der Be-The.News Plattform direkt als fertige Pressemitteilung genutzt und an andere Medien weitergegeben werden.
Das senkt die Hürde für eine Veröffentlichung deutlich und erhöht die Chancen, auch außerhalb der eigenen Kanäle sichtbar zu werden.
So entsteht aus wenigen Notizen zu einer Veranstaltung ein vielseitiger Beitrag – als Artikel in der Mitmach-Online-Zeitung, als Social-Post und als Pressemitteilung.
Mehr Sichtbarkeit durch einfache Struktur
Der entscheidende Vorteil liegt in der Bündelung.
Vereine erstellen nicht mehr für jede Plattform eigenen Content, sondern nutzen eine zentrale Grundlage für alles.
Das spart Zeit und sorgt dafür, dass Inhalte auch außerhalb der eigenen Community sichtbar werden.
Gleichzeitig entsteht ein zentraler Ort für Vereinsnachrichten (Verein-Net.de).
Beiträge sind somit nicht mehr verstreut, sondern für Leser gebündelt auffindbar.
Vereine werden zudem Teil einer Community, die Austausch und Vernetzung fördert.
Jeder teilnehmende Verein erhält außerdem eine eigene Seite mit eigener Subdomain ( z.B. sv06.verein-net.de),
auf der Inhalte gezielt für die eigenen Mitglieder und Fans auffindbar sind.
Ab dem Sommer 2026 werden die Beiträge zusätzlich über einen Be-the.News App-Prototyp ausgespielt und damit noch einfacher zugänglich gemacht.
Erste Vereine sind bereits dabei
Das Projekt befindet sich aktuell in der Umsetzungsphase.
Einige Vereine sind bereits aktiv dabei, erste Beiträge werden schon veröffentlicht. Weitere haben Interesse gezeigt.
Die Workshops bilden den nächsten Schritt: Geplant ist, gegen Ende des Sommers mit den ersten Terminen direkt vor Ort zu starten. Vereine, die ihre Öffentlichkeitsarbeit vereinfachen und ihre Reichweite erhöhen möchten, können bereits jetzt ihr Interesse anmelden.
Unterstützung macht Umsetzung möglich
Damit die Workshops direkt bei den Vereinen vor Ort stattfinden können, wird die notwendige Technik dorthin gebracht, wo sie gebraucht wird. Die Pressewerkstatt kommt nicht online – sie kommt in die Vereine.
Um das umzusetzen, haben wir gemeinsam mit der Volksbank Hildesheim ein Crowdfunding-Projekt gestartet.
Ziel ist es, die mobile Ausstattung wie Laptops, Beamer und stabiles Internet zu finanzieren, um die Workshops flexibel in der Region anbieten zu können.
Ein besonderer Anreiz: Spenden bis 100 Euro werden aktuell verdoppelt. So kann bereits mit kleinen Beiträgen eine große Wirkung erzielt werden.
Jede Unterstützung trägt dazu bei, dass Vereine ihre Themen künftig selbst sichtbar machen können – einfach, effizient und unabhängig.
Mehrwert für Vereine und Gesellschaft
Vereine gewinnen mehr Reichweite bei geringerem Aufwand und behalten gleichzeitig die Kontrolle über ihre Inhalte.
Für die Region bedeutet das: mehr sichtbare Themen, stärkere Vernetzung und eine neue Präsenz für das Ehrenamt.
Das Projekt orientiert sich an klaren journalistischen Grundsätzen wie Sorgfalt, Transparenz und Gemeinwohlorientierung und schafft damit Vertrauen in die veröffentlichten Inhalte.
Teil der Lösung werden
Ob als Verein, Unterstützer oder Multiplikator – jeder kann dazu beitragen, dass Engagement wieder sichtbar wird.
👉 Projekt unterstützen
👉 Idee weitergeben
👉 Workshop anfragen
Denn am Ende geht es um eine einfache Frage:
Wie viele gute Geschichten bleiben unentdeckt, wenn niemand sie erzählt?
Quellen:
Fotos:
Pressemeldung:
Anmerkung der Redaktion: Für bessere Lesbarkeit verzichten wir in unseren Beiträgen weitestgehend auf geschlechtergerechte Sprache. Mehr dazu







