Studie zeigt Milliardenpotenzial für Regionen
Eine aktuelle Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums kommt zu einem klaren Ergebnis:
Der Ausbau erneuerbarer Energien bringt nicht nur Fortschritte beim Klimaschutz, sondern schafft messbare wirtschaftliche Vorteile für Städte und Gemeinden.
Schon heute entstehen durch Wind- und Solarenergie jährlich rund 5,5 Milliarden Euro an regionaler Wertschöpfung.
Bis zum Jahr 2033 könnte sich dieser Betrag auf über 12 Milliarden Euro pro Jahr mehr als verdoppeln.
Mehr als die Hälfte bleibt vor Ort
Ein entscheidender Punkt der Untersuchung:
Über 50 Prozent der Einnahmen verbleiben direkt in den jeweiligen Regionen.
Somit profitieren Kommunen unmittelbar vom Ausbau der erneuerbaren Energien.
Die wirtschaftlichen Effekte entstehen auf verschiedenen Ebenen. Flächenbesitzer erhalten Pachten für Windkraft- oder Solaranlagen. Gleichzeitig profitieren zudem lokale Handwerksbetriebe und Dienstleister von Aufträgen rund um Planung, Bau und Wartung.
Hinzu kommen außerdem Steuereinnahmen und Abgaben, die direkt in die kommunalen Haushalte fließen.
Breite Datengrundlage
Für die Studie wurden rund 400 Landkreise und Städte in Deutschland analysiert.
Untersucht wurden dabei alle Phasen der Projekte – von der Planung über den Bau bis hin zum laufenden Betrieb der Anlagen.
Somit liefert die Untersuchung eine fundierte Grundlage für die Bewertung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiewende auf regionaler Ebene.
Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe
Ein zentrales Ergebnis:
Erneuerbare Energien fördern lokale Wirtschaftskreisläufe. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern bleibt somit ein großer Teil der Wertschöpfung im Inland – und fließt nicht in internationale Märkte oder Energieimporte ab.
Diese regionale Bindung kann langfristig sogar zur Stabilisierung ländlicher Räume beitragen und neue Perspektiven für strukturschwächere Regionen schaffen.
Mehr als nur Klimaschutz
Die Studie macht deutlich:
Die Energiewende ist nicht allein ein ökologisches Projekt. Sie entwickelt sich außerdem zunehmend zu einem wirtschaftlichen Faktor für Kommunen.
Investitionen in erneuerbare Energien können somit doppelt wirken – als Beitrag zum Klimaschutz und als Impulsgeber für regionale Entwicklung.
Schlussgedanke
Die Zahlen zeigen klare wirtschaftliche Chancen für Städte und Gemeinden.
Entscheidend bleibt jedoch, wie diese Potenziale konkret genutzt werden.
Welche Rolle sollten Kommunen künftig beim Ausbau erneuerbarer Energien spielen?
Diskutieren Sie mit – wir sind gespannt auf Ihre Meinung.
https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Publikationen/Studien/staerkung-der-regionalen-wertschoepfung-durch-erneuerbare-energienQuellen:
Fotos: © KI-Generiert – Erneuerbare stärken Komunen
Publikation: Bundesministerium für Wirtschaft und energie – Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien
Anmerkung der Redaktion: Für bessere Lesbarkeit verzichten wir in unseren Beiträgen weitestgehend auf geschlechtergerechte Sprache. Mehr dazu







