Jugendliche haben eigene Themen, Perspektiven und Fragen – und sollten die Möglichkeit haben,
damit auch öffentlich sichtbar zu werden.
Über Youth-Voice.de und Be-The.News können Jugendliche, Schulen und Jugendprojekte eigene Beiträge veröffentlichen,
Medien praktisch kennenlernen und lernen, Informationen verständlich und verantwortungsvoll aufzubereiten.
Dabei geht es nicht darum, fertige Journalisten auszubilden.
Ziel ist vielmehr, Medienkompetenz, Ausdrucksfähigkeit und gesellschaftliche Beteiligung zu fördern und jungen Menschen
einen geschützten, begleiteten Einstieg in die Veröffentlichung eigener Inhalte zu ermöglichen.
Für Jugendliche und Schulen
1. Eigene Themen sichtbar machen
Jugendliche erleben Schule, Freizeit, Gesellschaft und ihre Region aus einer eigenen Perspektive.
Genau diese Sichtweisen sollen bei Youth-Voice.de Raum bekommen.
Veröffentlicht werden können zum Beispiel Berichte aus dem Schulalltag, Interviews, Projektvorstellungen, Kommentare, Erfahrungsberichte, kulturelle oder gesellschaftliche Themen sowie kreative Formate.
Wichtig ist nicht, dass ein Text bereits „perfekt“ ist.
Entscheidend ist, dass ein echtes Thema dahintersteht und Jugendliche lernen, ihre Gedanken verständlich,
nachvollziehbar und verantwortungsvoll auszudrücken.
2. Medienkompetenz praktisch lernen
Eigene Beiträge zu erstellen bedeutet mehr, als nur einen Text zu schreiben.
Jugendliche lernen dabei, Informationen zu recherchieren, Quellen einzuschätzen, Aussagen zu
überprüfen und verständlich für andere aufzubereiten.
Gleichzeitig erfahren sie, wie Überschriften wirken, warum Bilder und Bildrechte wichtig sind
und welche Verantwortung mit einer öffentlichen Veröffentlichung verbunden ist.
So entsteht Medienkompetenz nicht nur theoretisch im Unterricht, sondern ganz praktisch
an einem echten Thema und mit einem sichtbaren Ergebnis.
3. Von der Idee zum eigenen veröffentlichten Beitrag
Jugendliche begleiten ihren Beitrag von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung.
Sie entwickeln ein Thema, sammeln Informationen, schreiben oder gestalten ihren Beitrag und prüfen gemeinsam mit uns, ob alles verständlich und veröffentlichungsfähig ist.
Je nach Projekt können dabei unser Autoren-Assistent, WordPress oder andere digitale Werkzeuge zum Einsatz kommen.
So lernen Jugendliche nicht nur, Inhalte zu erstellen, sondern bekommen auch einen Einblick darin, wie digitale Medien in der Praxis funktionieren.
Am Ende steht kein Übungstext für die Schublade, sondern ein echter Beitrag auf Youth-Voice.de oder Be-The.News, der öffentlich gelesen und geteilt werden kann.
4. Mehrwert für Schulen und Unterricht
Für Schulen bietet Youth-Voice.de die Möglichkeit, Medienbildung mit echter Praxis zu verbinden.
Statt Texte nur für eine Aufgabe oder Bewertung zu schreiben, können Jugendliche Beiträge entwickeln,
die tatsächlich veröffentlicht und von anderen gelesen werden.
Dabei lassen sich Recherche, Quellenkritik, Schreiben, Bildauswahl, digitale Werkzeuge und
verantwortungsvolle Veröffentlichung miteinander verbinden.
Das eignet sich sowohl für den regulären Unterricht als auch für AGs, Wahlpflichtkurse, Projektwochen
oder andere schulische Medienprojekte.
Lehrkräfte können Themen und Projekte begleiten, während die Jugendlichen möglichst viel selbst übernehmen.
So entstehen sichtbare Ergebnisse, die Motivation fördern und gleichzeitig wichtige Kompetenzen im Umgang mit Medien stärken.
5. Eigene Schulbereiche mit öffentlicher und geschützter Nutzung
Schulen können perspektivisch eigene Bereiche innerhalb von Youth-Voice.de erhalten – mit einer eigenen Startseite, gebündelten Beiträgen und auf Wunsch auch einer eigenen Subdomain.
So kann jede Schule ihren eigenen digitalen Auftritt innerhalb von Youth-Voice.de aufbauen.
Öffentliche Beiträge wären für alle sichtbar, während schulinterne Inhalte nur für angemeldete und freigeschaltete Nutzer zugänglich wären.
Denkbar ist zum Beispiel eine digitale Schülerzeitung, die öffentliche Artikel mit internen Beiträgen für die Schulgemeinschaft verbindet.
Die Freigabe geschützter Zugänge könnte über einen betreuenden Lehrer oder eine andere verantwortliche Person der Schule erfolgen.
Auf diese Weise könnten Schulen ihre eigene Medienarbeit organisieren, ohne dafür eine komplett separate technische Plattform betreiben zu müssen.
6. Workshops und Begleitung
Schulen und Jugendgruppen können beim Einstieg in eigene Medienprojekte unterstützt werden. Je nach verfügbaren Kapazitäten bieten wir Einführungen, Workshops oder projektbezogene Begleitung an und entwickeln gemeinsam mit Lehrkräften oder Betreuern passende Formate.
Dabei geht es praxisnah darum, wie aus einer Idee ein veröffentlichungsfähiger Beitrag entsteht – von der Themenfindung und Recherche über das Schreiben bis zur Veröffentlichung.
Unser Ziel ist, Jugendliche schrittweise zu selbstständigem Arbeiten zu befähigen und Schulen dabei zu unterstützen, eigene Medienprojekte dauerhaft aufzubauen.
7. So können Schulen und Jugendgruppen starten
Am Anfang muss kein großes Medienprojekt stehen. Ein einzelner Beitrag, eine Projektidee oder eine kleine Gruppe interessierter Jugendlicher reicht aus, um erste Erfahrungen zu sammeln.
Schulen, Lehrkräfte, Jugendgruppen oder andere Bildungseinrichtungen können mit uns Kontakt aufnehmen und gemeinsam prüfen, welches Format sinnvoll und mit den vorhandenen Möglichkeiten umsetzbar ist.
So kann aus einem ersten Beitrag Schritt für Schritt ein dauerhaftes Jugendmedienprojekt entstehen.
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