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Bürgerjournalisten e.V. im Interview bei Trude Kuh

Es war einmal eine klare Welt, zumindest in den Drehbüchern von James Bond.
Auf der einen Seite die Guten, angeführt vom charmanten Agenten 007. Auf der anderen Seite finstere Gestalten. Wie Dr. No oder Goldfinger, die mit Gier und Macht die Welt an sich reißen wollten.
Doch dann kam ein Bösewicht namens Elliot Carver. Ein Medienmogul, der nicht mit Waffen, sondern mit Falschnachrichten kämpfte, um Kriege zu entfachen und Regierungen zu stürzen.

Diese fiktive Bedrohung der Medienmacht ist längst zu einer spürbaren Realität geworden.
In einer Landschaft, in der wenige große Konzerne die öffentliche Meinung prägen, wächst der Wunsch nach mehr Vielfalt und Authentizität.

Genau hier setzt der Verein Bürgerjournalisten e.V. aus Lehrte an. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen zu befähigen, ihre eigenen Geschichten zu erzählen. Um so die lokale Medienlandschaft aktiv mitzugestalten.
In den TV-Studios von Trude Kuh Television sprach Redaktionsleiter Georg Mahn mit dem ersten Vorsitzenden, Patrick Reinisch-Fahrland, über die Bedeutung von Lokaljournalismus, die Herausforderungen für Vereine und die Kraft der Gemeinschaft.

Vom Medienkonsumenten zum aktiven Gestalter

In einer Zeit, in der Begriffe wie „Lügenpresse“ und „Einheitsbrei“ den Diskurs prägen und das Vertrauen in traditionelle Medien schwindet, entsteht ein gefährliches Vakuum.
Patrick Reinisch-Fahrland beobachtete diese Entwicklung mit Sorge. Für ihn war im Jahr 2023 klar, dass es eine Gegenbewegung braucht. Die Idee hinter dem Verein Bürgerjournalisten e.V. ist es, eine Gemeinschaft zu schaffen, die den Lokaljournalismus wiederbelebt.

„Jeder darf Journalist sein, jeder soll seine Geschichten erzählen können“, erklärte Reinisch-Fahrland im Gespräch.
Während große Medienhäuser ihre Lokalredaktionen verkleinern und Mantelbeiträge dominieren, gehen die kleinen, aber wichtigen Geschichten aus der Nachbarschaft oft verloren.
Genau diese Lücke möchte der Verein füllen. Es geht darum, eine Plattform zu bieten, auf der lokale Ereignisse, Vereinsnachrichten und persönliche Erfahrungen sichtbar gemacht werden. Und zwar von den Bürgern selbst.
Dabei steht nicht nur die reine Berichterstattung im Vordergrund, sondern auch die Vermittlung von Medienkompetenz.
Der Verein möchte Menschen ermutigen, kritisch zu hinterfragen, Quellen zu prüfen und ihre eigene Meinung fundiert zu äußern. Statt nur passiv zu konsumieren.

Eine helfende Hand für die Pressearbeit von Vereinen

Besonders Vereine leiden unter dem Rückzug des Lokaljournalismus.
Ihre Arbeit, ihr Engagement und ihre Veranstaltungen finden oft kein Gehör mehr und bleiben in der eigenen „Bubble“ gefangen.
Der Verein Bürgerjournalisten e.V. bietet hier konkrete Unterstützung an.
„Wir wollen eine gemeinsame Plattform schaffen, wo die Vereine sich mitteilen können. Zudem dann auch ihre Informationen viel einfacher gefunden werden“, so Reinisch-Fahrland.

Mehr als eine Veröffentlichungsplattform

Das Angebot geht jedoch über eine reine Veröffentlichungsplattform hinaus.
In Workshops lernen Pressesprecher von Vereinen, wie sie aus einfachen Stichpunkten einen ansprechenden Artikel verfassen und diesen unkompliziert einreichen können.
Das Besondere ist die persönliche Begleitung. Das Team schaut über die eingereichten Texte, gibt konstruktives Feedback und hilft dabei, die Inhalte journalistisch aufzubereiten.
Eine Überschrift wie „Wir sind der geilste Club der Welt“ mag zwar von Herzen kommen, ist aber redaktionell wenig wirksam.
Hier greift der Verein unterstützend ein, berät bei der Formulierung. Und sorgt so dafür, dass die Botschaften auch außerhalb des eigenen Kreises ankommen.
Dieser Prozess hilft den Vereinen nicht nur dabei, ihre Pressearbeit zu professionalisieren. Sondern auch ihre Reichweite nachhaltig zu erhöhen und neue ehrenamtliche Helfer zu gewinnen.

Die Zukunft des Lokaljournalismus ist digital und gemeinschaftlich

Die Frage, warum man eine solche Plattform nutzen sollte, wenn es doch Social Media gibt, beantwortet Patrick Reinisch-Fahrland mit einem klaren Verweis auf Qualität und Reichweite.
Während soziale Netzwerke oft von Emotionen und Algorithmen gesteuert werden. Sowie die Meinungsblasen verstärken, setzt Bürgerjournalisten e.V. auf einen gelenkten und redaktionell begleiteten Prozess.
Es geht darum, eine vorschnelle, ungefilterte Veröffentlichung zu vermeiden und stattdessen fundierte und sachliche Berichterstattung zu fördern.
Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die Vereinfachung der Kommunikationsarbeit. Vereine müssen ihre Inhalte nur einmal auf der zentralen Plattform einreichen.
Von dort aus werden die Artikel automatisch auf den Social-Media-Kanälen des Vereins geteilt und können leicht weiterverbreitet werden. Das spart wertvolle Zeit und Ressourcen.

Mit neuer Website und App in die Zukunft

Der Erfolg des Konzepts wurde eindrucksvoll bestätigt, als der Verein mit dem niedersächsischen Ehrenamtspreis ausgezeichnet wurde.
Das Preisgeld fließt direkt in die Weiterentwicklung. Eine neue Website und eine eigene App sind bereits in Arbeit, um die Inhalte noch zugänglicher zu machen.
Für die Zukunft wünscht sich Reinisch-Fahrland, dass das Projekt über die Grenzen von Lehrte hinauswächst. Somit als Modell für viele andere Orte in Deutschland dient.

Mach auch Du Deine Stimme hörbar bei „Trude Kuh“!

Wir von „Trude Kuh“ waren tief beeindruckt von der Vision und dem Engagement, das Patrick Reinisch-Fahrland und der Verein Bürgerjournalisten e.V. im Interview am 17. Juli 2026 gezeigt haben.
Es ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie bürgerschaftliches Engagement die Medienlandschaft bereichern und die lokale Gemeinschaft stärken kann.
Wenn auch Du Teil eines Vereins oder einer Organisation bist und eine spannende Geschichte zu erzählen hast, dann melde Dich bei uns!

Wir bieten Dir die perfekte Bühne, um Deinen Verein im Interview vorstellen zu können. Unser professionelles TV-Studio von „Trude Kuh“ steht bereit, um Eure Botschaft ins rechte Licht zu rücken und einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Vielleicht fragst Du Dich, wie groß diese Öffentlichkeit ist? Wir erreichen mit unserer Plattform über 14,5 Millionen Kontakte pro Monat – eine enorme Reichweite, die auch für Unternehmen hochinteressant ist.
Wenn Du darüber nachdenkst, Deine Firma, Deine Produkte oder Dienstleistungen einem großen Publikum vorzustellen, dann solltest Du Dir unbedingt unsere Werbemöglichkeiten für Unternehmen ansehen.
Wir bieten maßgeschneiderte Konzepte, um Deine Marke effektiv und sympathisch zu platzieren.

Egal ob Verein oder Unternehmen, der erste Schritt ist ganz einfach: Besuche unsere Website „Trude Kuh“ und entdecke die vielfältigen Möglichkeiten, die wir Dir bieten. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und vielleicht schon bald gemeinsam ein spannendes Projekt zu realisieren.


Quellen:
Fotos: © Trude-Kuh-Television
Pressemeldung: Trude-Kuh.de
Anmerkung der Redaktion: Für bessere Lesbarkeit verzichten wir in unseren Beiträgen weitestgehend auf geschlechtergerechte Sprache. Mehr dazu




 

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