Sa. 30 Aug. 2025

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Hannover gut versorgt – Lehrte bleibt auf halbem Weg stehen

Die Region Hannover verfügt über 25 Kliniken und ein enges Rettungsnetz. Doch in Lehrte fehlt eine Notaufnahme – mit Folgen für Patienten.

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KRITIS – Sehnde

KritIs Sehnde

Energiesicherheit und die Vorbereitung auf Mangellagen

„Das ist eine Katastrophe!“ – jeder von uns hat diesen Satz schon gesagt, aber meist meinen wir Ereignisse, die uns ärgern oder belasten und keine tatsächlichen Katastrophen.

Eine Katastrophe wird im niedersächsischen Katastrophenschutzgesetz als Notstand definiert, der Leben, Gesundheit oder lebenswichtige Versorgung der Bevölkerung, die Umwelt oder erhebliche Sachwerte in einem solchen Maß gefährdet oder beeinträchtig, dass seine Bekämpfung durch die zuständigen Behörden und notwendigen Einsatz- und Hilfskräfte eine zentrale Leitung erfordert.

Eine Katastrophe hat eine Dimension, die gleich mehrere Dinge erforderlich macht:

  • Die Gefährdung bestimmter Rechtsgüter.
  • Die Erforderlichkeit der einheitlichen Führung einer Vielzahl unterschiedlichster Einsatzkräfte.
  • Einen längeren Zeitraum andauert.
  • Die einheitliche Koordination und Zusammenarbeit mehrerer Behörden und Stellen als Notwendigkeit hat

Sollte es zu einem Ereignis kommen, dass diese Schwelle noch nicht überschritten hat, jedoch der Einsatz von Kräften des Katastrophenschutzes und/oder des Einsatzes des Katastrophenschutzstabes sinnvoll ist, so stehen seit Sommer 2020 der Katastrophenvoralarm und das außergewöhnliche Ereignis im Werkzeugkoffer der Gefahrenabwehr zur Verfügung. Durch diese Maßnahmen sind der Einsatz und die Rechts- und Freistellung von Helfenden des Katastrophenschutzes sichergestellt. (Quelle: Nds. Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz)

Die Region Hannover stimmt sich als Katastrophenschutzbehörde mit den Regionalkommunen ab, die ihrerseits auch die lokalen Notfall- und Katastrophenschutzpläne aktualisieren und sich mit den Beteiligten koordinieren.

Neben einem regelmäßig tagenden Krisenstab werden aktuell die in Sehnde ansässigen Unternehmen und Einrichtungen zur kritischen Infrastruktur (KRITIS) befragt und Übersichten für den Notfall erstellt. Außerdem hat die Stadtverwaltung unter www.sehnde.de/energiesicherheit Informationen und weiterführende Links zusammengestellt.

Zur KRITIS gehören Organisationen, Unternehmen, Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden.

Unternehmen, die zur KRITIS gehören oder diesbezüglich Fragen haben, finden die Kontaktdaten und weitere Informationen unter www.sehnde.de/wirtschaftsfoerderung.

Informationen zur Energiesicherheit und zur Gaspreisbremse, Tipps zum Energiesparen und der Umgang mit Mangellagen – dies und viele weitere Informationen finden Sie unter www.sehnde.de/energiesicherheit.


Quellen:
PM Stadt Sehnde
Bild von Tom auf Pixabay