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StartNiedersachsenHannoverVortrag VHS – VR als Therapiehilfe

Vortrag VHS – VR als Therapiehilfe

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Dank virtueller Realität wieder im realen Leben Fuß fassen

Überblick von VHS Hannover und Wahrendorff Klinikum zur VR‐Therapie bei seelischen Erkrankungen

Die Ada‐und‐Theodor‐Lessing‐Volkshochschule Hannover (VHS) kooperiert mit dem Wahrendorff Klinikum zum Thema „Seelische Gesundheit“.
Für Dienstag, 20. Juni 2023, 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr, steht der nächste Vortrag im Programm der VHS Hannover: »Dank virtueller Realität wieder im realen Leben Fuß fassen – ein Überblick zur VR‐Therapie von seelischen Erkrankungen.«
Dozent ist Prof. Dr. Marc Ziegenbein, ärztlicher Direktor und Chefarzt vom Wahrendorff Klinikum, das Fachkrankenhaus für die Seele.
Die Veranstaltung findet im Haus der VHS Hannover in der Burgstraße 14, 1. Etage, Theodor‐Lessing‐Saal statt.
Die Teilnahme an dem entgeltfreien Vortrag ist sowohl in Präsenz als auch online möglich.

Prof. Dr. Marc Ziegenbein referiert über die Erfahrungen mit der VR-Therapie

Professor Ziegenbein berichtet in seinem Vortrag über die Erfahrungen und Erkenntnisse beim Einsatz der »Virtual – Reality – Therapie« als Ergänzung zur eigentlichen Behandlung im Wahrendorff Klinikum.
Virtuelle Realität (VR) bezeichnet ein digitales, am Computer geschaffenes Abbild der Realität.
In der Psychiatrie und Psychosomatik können so therapeutisch wirksame und mit vielen Details ausgestattete Räume und Situationen geschaffen werden.
„Es geht um den Umgang mit Ängsten, das Erleben von Selbstwirksamkeit und darum, Menschen auf bestimmte Situationen und soziale Interaktionen vorzubereiten. VR soll keineswegs die Therapie ersetzen, sondern als Tool ergänzen.“

Künstlich erschaffene Welten: Die Anwendungsfelder der VR-Therapie

Dank VR können Patientinnen und Patienten mit Angststörungen zum Beispiel in eine U‐Bahn steigen, einen Vortrag vor Publikum halten oder mit dem Fahrstuhl fahren.
Der virtuelle Raum wird auf Knopfdruck über den VR‐Computer generiert. Die Patientinnen und Patienten sehen die künstlich erschaffene Welt durch eine VR‐ Brille und bewegen sich im Raum. Während der Sitzung kann die Therapeutin oder der Therapeut den Ablauf, die verschiedenen Angstreize und die virtuellen Charaktere über zahlreiche Einstellungen kontrollieren.
„Ich kann dann zum Beispiel steuern, ob die Zuhörerinnen und Zuhörer im Publikum beim Vortrag interessiert oder desinteressiert gucken oder womöglich wegschauen.
Die Patientinnen und Patienten müssen sich zudem Kritik und Fragen stellen“, erklärt Professor Ziegenbein. Einige Szenarien hat er selbst ausprobiert. „In der U‐Bahn kommen dann zum Beispiel Menschen auf einen zu, und das viel näher als man es gern hätte.
Das ist alles sehr detailgetreu und wirkt täuschend echt. Man vergisst schnell, dass es eigentlich nur eine technisch erzeugte Realität ist.“
Zum Einsatz kommt die VR vor allem bei Angst‐ und depressiven Erkrankungen.
Aber die Anwendungsfelder in der Psychotherapie, Rehabilitation und auch im Bereich Diagnostik, Training und Ausbildung sind vielfältig. Die Option, realitätsnahe Reaktionen wie Angst, Suchtverlangen, Stress, aber auch Entspannung auslösen zu können, kann auch in der Therapie bei chronischen Schmerzerkrankungen, Essstörungen, bei Traumata oder in der Neurorehabilitation bei Schlaganfallpatienten in der Behandlung helfen.

Anmeldung zur VHS-Veranstaltung: Erfahren Sie mehr über die VR-Therapie

Anmeldungen sind direkt bei der VHS möglich: E‐Mail an gesundleben.vhs@hannover‐stadt.de oder telefonisch unter 0511 168 36250. Eine Anmeldung für die Online‐Teilnahme ist dringend erforderlich, um den Link zur Veranstaltung zu erhalten. Zur Präsenzveranstaltung ist eine Anmeldung erwünscht, aber nicht zwingend notwendig.

Weitere Informationen gibt es im Internet unterwww.vhs-hannover.de, www.wahrendorff.de und im Online-Magazin: www.wahre-seele.de


Quellen:
Foto(s): ©Wahrendorff_Martin_Bargiel
Pressemeldung: PM Wahrendorf Perleberg PR

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