Fr 19 Jul 2024

mehr aus Kategorie

Reform des Straßenverkehrsgesetzes

CDU-Fraktion begrüßt die Reform des Straßenverkehrsgesetzes, die Kommunen mehr Handlungsspielraum bei der Einrichtung von Tempo-30-Zonen gibt.

Unser Planet an der Grenze

World Overshoot Day: Erde an ihrer Grenze. Einfluss von Konsum und Lebensstil auf den Planeten – Was jeder einzelne besser machen kann.

Effizienz und Ästhetik – Altbauten energetisch sanieren

Optimieren Sie Ihren Altbau mit Dämmung für Nachhaltigkeit und Effizienz. Vorteile langlebiger, recycelbarer Materialien für Ihr Zuhause.

Mehr vom Autor

Belit Onay fordert Stabilität für Hannover 96

Oberbürgermeister Belit Onay äußert sich zur BGH-Entscheidung, dass Martin Kind nicht länger Geschäftsführer von Hannover 96 ist.

Auswertung des Collegiumsschießens 2024

Die Ergebnisse des Collegiumsschießens 2024 in Lehrte sind ausgewertet. Entdecken Sie die Gewinner in verschiedenen Kategorien.

Baumpflegearbeiten Hildesheimer Str. Hannover

Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Hildesheimer Straße in Hannover durch Baumpflegearbeiten. Erfahren Sie mehr über die Maßnahmen.
StartRatgeber & MagazinEnergie und UmweltRollläden als Energiesparer – Förderungen für Sonnenschutz

Rollläden als Energiesparer – Förderungen für Sonnenschutz

Rollläden als Energiesparer: Wie Sie Ihr Zuhause effizient kühlen und heizen

Mehr als ein Drittel des gesamten Energiebedarfs in Deutschland wird, nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, zum Heizen der Gebäude und zur Versorgung mit Warmwasser verbraucht. Fossile Energiequellen gehören dabei in den rund 41 Millionen Haushalten hierzulande derzeit immer noch zu den Hauptwärmequellen. Wer Energie sparen, das Klima und die Umwelt sowie vor allem seine Haushaltskasse schonen will, muss dabei nicht nur die großen Lösungen wie eine Erneuerung der Heizanlage im Blick haben. Es gibt auch clevere Energiesparmöglichkeiten, die viele Verbraucher primär als solche gar nicht erkennen.

Isolierende Luftschicht

Fenster, Balkon- und Terrassentüren zählen beispielsweise zu Schwachstellen im Haus oder in der Wohnung. Über diese selbst in gut gedämmten, modernen Gebäuden in der kalten Jahreszeit teuer bezahlte Heizenergie verloren geht. In der warmen Jahreszeit wiederum gelangt über die Glasscheiben die Sommerhitze ins Haus. Die oft mit energieintensiven Klimageräten wieder heruntergekühlt wird. „Auch der gezielte Einsatz von Rollläden und Sonnenschutzsystemen kann helfen. So können Sie Heiz- und Energiekosten senken.“, weiß Steffen Schanz ein Hersteller für Beschattungslösungen. Auf diese Weise lassen sich, nach Angaben der Fachleute des Bundesverbands für Rollladen und Sonnenschutz, zwischen 15 und 30 Prozent der Heizwärme im Winter und des Stroms für die Klimatisierung im Sommer einsparen.
Unter www.rollladen.de gibt es mehr Informationen zum Wirkungsprinzip von Rollläden. Rollläden können wie in einer Thermoskanne eine dämmende Luftschicht zwischen der geschlossenen Beschattung und der Fensterscheibe entstehen lassen. Wird der außen liegende Sonnenschutz noch mit innen liegenden Varianten ergänzt, entsteht sogar noch eine zweite isolierende Schicht.

Automatische Steuerung

Dass Beschattungslösungen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können, hat auch die Politik erkannt. Sie fördert den Neueinbau oder Ersatz von Beschattungslösungen durch den Bundeszuschuss für effiziente Gebäude für Einzelmaßnahmen (BEG EM). Eine Förderung gibt es auch für die Antriebs- und Steuerungstechnik der Sonnenschutz – Produkte. Öffnen und schließen diese sich automatisch per Smarthome-Steuerung. Zum Beispiel mithilfe von Sensoren oder per Zeitschaltuhr lässt sich die Energieeinsparung besonders effizient erzielen. Selbst, wenn niemand zu Hause ist. Im Winter sollten die Rollläden bei Sonneneinstrahlung geöffnet und rechtzeitig vor Frosteinbruch geschlossen werden. Im Sommer wiederum fahren die Rollläden selbsttätig bei Sonneneinstrahlung nach unten und halten die Innenräume angenehm kühl.


Quellen:
Fotos: © djd / Schanz
Pressemeldung: djd / Schanz
Anmerkung der Redaktion: Für bessere Lesbarkeit verzichten wir in unseren Beiträgen weitestgehend auf geschlechtergerechte Sprache. Mehr dazu