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CDU/FDP fordert »echte« Notfallversorgung für Lehrte

Regionspräsident muss jetzt Versprechen einlösen

Wisst Ihr, wie viele Stunden eine Woche hat? 168 Stunden hat eine Woche. Eure Frau fällt beim Gardinenaufhängen von der Leiter, Euer Kind erkämpft sich beim Fußball eine blutende Platzwunde, Euer Mann ist vom Hund gebissen worden und die Oma ist mal wieder gestürzt.
Das kann alles jederzeit passieren und ist sicher kein Problem, wir haben in Lehrte ja ein großes Krankenhaus.
Doch halt, da war doch was. Das Krankenhaus Lehrte wurde mit den Stimmen der SPD Lehrte und Bündnis90/Die Grünen Lehrte geschlossen.
Aber der SPD-Regionspräsident Krach hat den Lehrtern mehrfach versprochen, dass es fortan eine bessere Gesundheitsversorgung geben soll.

Derzeit nur unzureichende Notfallversorgung in Lehrte

Es darf Euch aber nichts am Wochenende, abends nach 19 Uhr oder morgens vor 7.00 Uhr passieren. Diese ambulante chirurgische Versorgung gibt es nämlich nur für 40 Stunden in der Woche.
Erst kürzlich mit viel Getöse im Gesundheitsausschuss verabschiedet, befristet bis Ende März 2025.

CDU/FDP fordert 24/7 Notfallversorgung

Die CDU/FDP-Gruppe in der Region Hannover mit ihrem Gruppenvorsitzenden Bernward Schlossarek scheint da viel näher an den Menschen und ihrem Leben zu sein.
Er sagt: „Unfälle halten sich nicht an Öffnungszeiten von Ärzten.“ Die Gruppe CDU/FDP erachtet daher das von der Verwaltung vorgeschlagene Notfallversorgungsangebot als nicht ausreichend und beantragt stattdessen eine Ausweitung des Angebotes auf sieben Tage in der Woche, rund um die Uhr.
Bis zum 31.03.2025 sollen Erkenntnisse zur Nutzung dieser Notfallversorgung gesammelt werden, um auf deren Grundlage die weiteren Schritte zu planen.

SPD und Grüne müssen jetzt Farbe bekennen

Zeit, Farbe zu bekennen. Sowohl SPD als auch die Grünen in Lehrte hatten sich vor einiger Zeit zumindest im Wort dem Bemühen unseres Bürgermeisters Frank Prüße angeschlossen, für eine angemessene medizinische Versorgung zu kämpfen. Ende Februar fanden in der SPD-Kernstadt Vorstandswahlen statt.
Allein in der Kernstadt leben über 23.000 Menschen. Wieder gewählter Vorsitzender und Ratsherr Reent Stade richtete einen dringenden Appell in Richtung Region und KRH und sagte „In der Übergangszeit bis zur Fertigstellung des RGZ hat das KRH die klare Verpflichtung, eine leistungsfähige Notfallversorgung auf Krankenhausniveau rund um die Uhr sicherzustellen. Hierzu fordern wir unmissverständliche Aussagen.“

https://spd-lehrte.de/meldungen/spd-lehrte-kernstadt-vorstandswahlen-und-ehrungen-forderung-nach-klaren-aussagen-zum-rgz

Angesichts der Wahlschlappe seiner Partei bei der Europawahl wird er nun den Beweis antreten müssen, dass diese Forderung auch ernst gemeint war. Die Lehrter Grünen, die fast die Hälfte an Stimmen bei der Wahl eingebüßt haben, erhalten indessen Gelegenheit zu beweisen, wie ernst ihnen die medizinische Versorgung in Lehrte ist.


Quellen:
Fotos: © T. Janus
Pressemeldung: CDU-Fraktion Region Hannover
Anmerkung der Redaktion: Für bessere Lesbarkeit verzichten wir in unseren Beiträgen weitestgehend auf geschlechtergerechte Sprache. Mehr dazu

 

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